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Bildungsurlaub

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Frühlings-Gartentage - Bildungsurlaub Seminar für Gärtnerinnen und GärtnerSeminar-Nr. 26-617A5715.04.2026 - 17.04.2026

Vom „Schwarzen Gold des Gärtners“, dem Boden und Wasser als Elixier des Lebens, von der Inszenierung winterschöner Gärten, aber auch von der Anlage einer Staudenwiese hören wir im Seminar.  Auch das Thema Samengärtnerei und Alte Gemüse/Bio-Gemüseanbau ist hochaktuell.   Programm (Änderungen vorbehalten)   Mittwoch, 15.04.26 Vorträge und Austausch bis 10.15 Uhr Anreise, Zimmerbezug, Stehkaffee 10.15 h Begrüßung, Vorstellung Anschl. Vortrag: Der Boden – Das schwarze Gold des Gärtners Obwohl der Boden die wichtigste Ressource der Menschheit ist, fangen wir langsam erst an die Vorgänge im Boden zu erfassen. Denn im Boden tobt das Leben! Unerkannt von uns, existieren hier in einer kleinen Handvoll Erde mehr Lebewesen als Menschen auf unserem Planeten. Diese Welt ist faszinierend und einzigartig und doch so einfach: Haben wir gesunde Böden, gibt es gesunde Pflanzen und gesunde Menschen. Wie der Boden funktioniert, was wir heute über das Bodenmikrobiom wissen und wie sich das auf die Inhaltsstoffe in unseren Kulturpflanzen auswirkt, ist Gegenstand dieses. Denn auch hier ist mehr Wildnis, geschehen lassen und somit der Natur mehr Raum geben, der Schlüssel für fruchtbare und ertragreiche Böden. Katrin Schumann, Dipl.-Ing Gartenbau, Buchautorin, Garten der vier Jahreszeiten, Neukirchen, Bay. Wald  12.00 h  Mittagessen, Stehkaffee im Foyer 14.00 14.00 Uhr Wasser – Elixier des Lebens Wir alle wissen, dass Wasser Leben ist. Darüber hinaus müssen wir aber auch zur Kenntnis nehmen: Wasser ist Klima, und Klima ist Wasser. Rajendra Singh  Alle reden von CO2, dabei sind Dürre, Hitze und Überschwemmungen auch die Folge von veränderten, leergeräumten Landschaften und damit nicht mehr funktionierenden Wasserkreisläufen. Unsere Städte und auch unsere Gärten heizen sich ohne Grün, ohne Bäume und von Pflanzenvielfalt bedeckten, lebendigen Böden künstlich auf. Es fehlt durch den Pflanzenbewuchs die Verdunstung und somit auch der Regen. Doch wir haben die Möglichkeit, das Wasser wieder in der Landschaft zu halten, vor Ort, im eigenen Garten, auf den Feldern vor der Haustüre. Begrünte Städte, Vielfalt im Garten, angepasste Pflanzungen anstatt Schotterwüsten, regenerative Landwirtschaft und Parklandschaften sind Lösungsansätze, die vor Ort umsetzbar sind und dem Klimawandel entgegenwirken. Wir müssen es nur endlich tun! Katrin Schumann, Dipl.-Ing Gartenbau, Buchautorin, Garten der vier Jahreszeiten, Neukirchen, Bay. Wald 15.15 h Kaffee- u. Kuchenbuffet 15.45 h  Inszenierung winterschöner Gärten Hat der Herbst sein fulminantes Finale zelebriert, wird es stiller im Garten und die Strukturen werden besser sichtbar. Nun zeigt sich besonders gut, ob das Grundkonzept, die Perspektiven und Anordnungen gut geplant sind. Integriert man winterschöne Gehölze und Stauden in das Pflanzkonzept, fehlt es aber auch jetzt nicht an Farbe. Denn es gibt viele Pflanzen, die gerade in den dunklen Monaten mit schönem Blattwerk, mit interessanten Rinden, leuchtenden Beeren, Knospen oder Blüten aufwarten. Der Vortrag von Anne C. Repnow gibt Anregungen, mit welchen Pflanzen Sie Ihren winterlichen Garten aufwerten können, und macht Mut, den Garten für alle Jahreszeiten zu gestalten. Anne Repnow, leidenschaftliche Gärtnerin, Pflanzplanerin, Buchautorin, Leimen b. Heidelberg 18.00 Abendbuffet 18.45 h Willkommens-Sektumtrunk, anschl.: Vortrag: Staudenwiese – mal ganz anders Beseelt vom Gedanken, einen kleinen Beitrag zur Artenvielfalt im urbanen Umfeld zu leisten, starteten drei gartenbegeisterte Menschen vor 6 Jahren das Projekt "Insektenwiese". Die Idee war, eine eintönige Wiesenbrache am Ortseingang eines Dorfs im Kraichgau mit möglichst geringem Aufwand ästhetisch zu verschönern und in eine insektenfreundliche Staudenwiese zu verwandeln. Die natürlich pflegearm sein sollte… Der naiven Begeisterung folgte bald Ernüchterung und Frustration – aber das Trio gab nicht auf! Dieser Vortrag ist ein Erfahrungsbericht, in dem die Höhen und Tiefen des Projekts nachgezeichnet werden. Anne Repnow, leidenschaftliche Gärtnerin, Pflanzplanerin, Buchautorin, Leimen b. Heidelberg   Donnerstag, 16.04.26 Tagesexkursion ins Ruhrtal 7.00 Uhr Frühstück, anschl. Bus-Abfahrt  Privatgarten Antje Schlieper (Hattingen) Vielfältige Lebensräume und Gestaltungselemente zeichnen den 2500 qm großen naturnahen Ruhrauen- Landschaftsgarten aus: Alter Baumbestand, vielfältige Wassergestaltung, eine Wildblumenwiese, fantasievolle Natursteinarbeiten, Ruinenanlage Trockenmauern, Staudenbeete, ein Hochbeet und künstlerische Stahl- und Bronzeskulpturen auf 4.000 qm. Narzissen und andere Frühlingsblüher läuten das Gartenjahr ein.  Privatgarten Uschi Engelhardt, Witten „Nach dem Durchschreiten der Diele öffnet sich die Flügeltür zur Terrasse und dem Besucher bietet sich ein überwältigender Anblick“, schreiben die Autoren Manfred Lucenz und Klaus Bender über den Hanggarten von Uschi Engelhardt. Und dass der Garten „eine gekonnte Inszenierung der vorhandenen Landschaftsform“ sei: Denn beinahe schluchtartig erstreckt sich die etwa 5000 m² große Fläche hinter dem alten Fachwerkhaus bis zu 30 Meter den Hang hinauf und verleiht der Anlage „etwas Theatralisches“. Dabei macht den Charme ihres Gartens aus, dass er „nicht so gedrechselt“ aussieht, wie sie selbst sagt. Viele neue Treppen und Holzstege erleichtern den Gang durchs Gelände. Mittendurch zieht sich ein schmaler Bachlauf und….  Nachdem uns im Herbst 2024 die überwältigende Blüte der Dahlien und Sommerblumen sowie die herzliche Gastfreundschaft der leidenschaftlichen Gärtnerin fasziniert hat, haben wir in diesem Frühling erneut die exklusive Chance, den Garten in seiner Frühlingspracht zu erleben. Wir sind eingeladen zu selbst gebackenem Kuchen wie köstlichen Buchteln mit Pflaumenmus.  Botanischer Garten Rombergpark in Dortmund (angefragt) Bereits in den Jahren 1820 -1822 wurde im Auftrag der Adelsfamilie von Romberg auf deren Ländereien im heutigen Dortmunder Süden ein Landschaftsgarten nach englischem Vorbild angelegt. Gut 100 Jahre später, im Jahre 1927, erwarb die Stadt Dortmund den Park und legte dort in den darauffolgenden Jahren einen Botanischen Garten an mit einer Sammlung von Pflanzen aus aller Welt. Unter der Leitung von Gerd Krüssmann gelangte der Rombergpark ab 1949 zu internationalem Renommee. Der Dendrologe trug die flächenmäßig größte Sammlung an gärtnerischen Ziergehölzen aus 4.500 verschiedene Gehölzarten und -sorten in ganz Europa zusammen. Die Kirschblütenallee ist ein Highlight im Frühling (März/April) mit über 275 Zierkirschenarten, die in Weiß und Rosa blühen, oft begleitet von einem speziellen Haiku-Weg mit japanischen Gedichten.  18.30 Uhr Abendessen in einem Landgasthaus 22.00 Uhr Rückkunft in der LVHS   Freitag, 17.04.26 Vorträge & Austausch 7.45 h Frühstück, Zimmer räumen 9.00 h Morgenimpuls in der Hauskapelle 9.15 h Pflanzen und ihre komplexen Beziehungen zu ihrer Umwelt und was dies für das naturnahe Gärtnern bedeutet Pflanzen stehen im Mittelpunkt allen Lebens und der überwiegende Teil aller Lebewesen lebt direkt oder indirekt von ihnen. Der Vortrag beleuchtet die vielfältigen Beziehungen von Pflanzen zu ihrer Umwelt mit einem Schwerpunkt auf Insekten. Wie Pflanzen mit ihrer Umwelt zum gegenseitigen Nutzen zusammenarbeiten, aber auch wie sie sich gegen Fraßfeinde wehren und welche Strategien diese wiederum entwickelt haben dies zu umgehen. Es geht u.a. um die Rolle von Pilzen, Bakterien und Viren in diesem Netzwerk, übersehene Insekten und die Frage einheimisch oder nicht. Dr. Cynthia Nagel, Naturwissenschaftlerin, passionierte Gärtnerin, Buchautorin, Felsberg-Rhonda/Nordhessen 12.00 Mittagsbuffet, Stehkaffee 13.15 Uhr Gartenbegeisterung! Neues aus der Gartenszene. Wenn Gärtner und Gärtnerinnen reisen, gibt es immer wieder inspirierende Gestaltungsideen zu entdecken. Die Journalistin und Buchautorin reist seit über 20 Jahren in die schönsten Gärten Europas. In ihrem Lichtbildervortrag stellt sie interessante Gärten, Gartenmenschen und Gartenprojekte vor. - Anja Birne, Herford Gartenjournalistin, Herford 14.30 Uhr Verabschiedung bei Kaffee & Kuchen

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Von Hof zu Hof I - Woher kommen unsere Lebensmittel? - BildungsurlaubEin Bildungsurlaub per Fahrrad.Seminar-Nr. 26-621A5720.04.2026 - 24.04.2026

Montag, 20. April 2026 (ca. 10 Fahrradkilometer)bis 9.30 h                    Anreise, Begrüßung, Stehkaffee, anschl.Kennenlernen und Landwirtschaft im Kreis Warendorf, Verteilung von „Lernsnacks“12.00 h                       Mittagessen, Zimmerbezug14.00 h                        Abfahrt zum Hof Finkenbrink in Freckenhorst18.00 h                        Abendessen in der LVHS Freckenhorst 19.00 h                        Auswertung des Tages und Vorstellung der Exkursionsziele des nächsten TagesDienstag, 21. April 2026 (ca. 62 Fahrradkilometer) - Beckum7.45 h                          Frühstück8.45 h                          AbfahrtBesuch auf Hof PlümpeBesuch auf Hof Becker vor der Sandfort18.00 h                        Abendessen in der LVHS Freckenhorst19.30 h                        Zwischenauswertung der Woche, „Lernsnacks“ und Vorstellung des Exkursionsziele des nächsten TagesMittwoch, 22. April 2026 (ca. 22 Fahrradkilometer)7.45 h                          Frühstück, anschl. Morgenimpuls9.00 h                          Vortag mit Aussprache: Welche Haltungsformen gibt es bei Schwein, Huhn und Rind?  Nicole Rehbaum, Agrarreferentin bei der Kath. Landjugendbewegung Bistum Münster12.15 h                        Mittagessen LVHS13.30 h                        AbfahrtBesuch auf Hof Schulze Roberg (Kikok-Hähnchen) (Angefragt)Besichtigung der Tafel Warendorf (Angefragt)18.00 h                        Abendessen in der LVHS19.00 h                        Zwischenauswertung der WocheDonnerstag, 23. April 2026 (ca. 45 Fahrradkilometer) - Everswinkel/Alverskirchen/Telgte7.45 h                          Frühstück8.45 h                          AbfahrtHof Gerd HollingAuf dem Hof GerbermannBesuch auf Hof Vienenkötter18.30 h                       Abschlussabend: Grillen im Garten der LVHSFreitag, 24. April 2026 (ca. 15 Fahrradkilometer) - Neuwarendorf7.45 h                          Frühstück, anschl. Zimmer räumen8.45 h                          Besichtigung Hof Afhüppe12.00 h                        Mittagessen in der LVHS13.00- 14.30 h            Abschlussdiskussion: Vor welchen Herausforderungen steht aktuell die Landwirtschaft?

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Fortbildung zum Reiseleiter / zur Reiseleiterin - BildungsurlaubSeminar-Nr. 26-218A2329.04.2026 - 03.05.2026

An fünf Tagen bieten wir Ihnen in einem Intensivseminar die Möglichkeit, sich umfassend und tiefgehend damit zu beschäftigen, was eine gute Reiseleitung ausmacht, bzw. wie man Gruppen auf Reisen oder Exkursionen erfolgreich führt. Außerdem erhalten Sie einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Sparten der Reiseveranstaltung und Reiseleitung, Tipps zu Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen.Seminarinhalte:- Rhetorik und didaktische Strategien- Lebendige Wissensvermittlung- Kommunikationstechniken- Konfliktmanagement- Gruppendynamik- Führungstechniken- Wanderführung und Orientierung- Reiserecht- Tourismuskunde- Animation für Gäste- ganztägige Wanderung in der Umgebung (Anspruch "leicht") mit Praxisübungen für Wanderführung bzw. Stadtführung und Präsentationen Seminarvolumen: ca. 28 Stunden plus ca. 10 Std. Geländeübungen. Die Fortbildung findet in Zusammenarbeit mit dem Reiseunternehmen Travel To Life, Stuttgart und Hannover, statt.Allen Teilnehmenden wird nach erfolgreicher Teilnahme ein Travel-To-Life (TTL)-Zertifikat ausgehändigt."Tipps und Tricks" bieten wir auch außerhalb unserer Seminarzeiten für alle an, die mit Strategien, guter Organisation und touristischem Background eigene Projekte mit Gruppen umsetzen möchten. An unserem Praxis-Tag "Wanderführung und Präsentation" unternehmen wir eine Exkursion in die Umgebung von Freckenhorst (reine Gehzeit ca. 4 Stunden in ebenem Gelände, gesamte Tagesaktivität ca. 8-10 Stunden). Hierbei werden die theoretisch erarbeiteten Inhalte des Seminars in die Praxis umgesetzt. Das 5-tägige Intensivseminar bietet Ihnen eine gelungene Mischung aus theoretischem Background, Praxisübungen wie Präsentationen und Rollenspiele, sowie einer eigenen erarbeiteten kleinen Reiseleitung, um Ihnen die Vielfältigkeit dieses Berufes zu eröffnen und Ihnen den Einstieg in diesen außergewöhnlichen Beruf zu erleichtern. Gruppengröße: 5 bis 16 Personen Bildungsurlaub:Für dieses Seminar können Sie fünf Tage Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz in NRW (AWbG) beantragen.Ein entsprechendes Antragsformular zur Vorlage bei Ihrem Arbeitgeber finden Sie weiter unten. Wir laden Sie herzlich in die LVHS ein!

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Raus aus dem Hamsterrad! - BildungsurlaubEine persönliche Standortbestimmung für Frauen in ländlichen RegionenSeminar-Nr. 26-032A2001.06.2026 - 03.06.2026

Haben Sie einen Veränderungswunsch? Dann gönnen Sie sich eine kleine „Auszeit“, um wichtige Fragen zu ihrem bereits zurückgelegten Weg, der aktuellen Situation und zur Zukunftsplanung zu klären. Dies ist alles notwendig, wenn es darum geht, sich neu zu orientieren und seinen Weg zu finden und das bekannte Hamsterrad zu verlassen.   Eine persönliche Standortbestimmung unterstützt dabei, Klarheit in wichtigen Lebensbereichen zu finden. Von der beruflichen Neuorientierung bis zur Erfüllung eines lang gehegten Wunsches. Es gibt Zeit, innezuhalten, sich auszutauschen, zu reflektieren, eine eigene Zukunftsvision zu entwickeln und gute Veränderungen für die Zukunft einzuleiten. Dabei werden Sie unterstützt von Astrid Hochbahn aus Münster, die seit über 20 Jahren Menschen mit Veränderungswünschen coacht. Sie sind herzlich eingeladen.

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Von Hof zu Hof II - Woher kommen unsere Lebensmittel? - BildungsurlaubEin Bildungsurlaub per Fahrrad.Seminar-Nr. 26-627A5729.06.2026 - 03.07.2026

Ein Bildungsurlaub per Fahrrad. Ein Bildungsurlaub per FahrradMit dem Fahrrad radeln wir zu Erzeugern konventioneller und Bio-Lebensmittel sowie weiterverarbeitenden Betrieben. Vor Ort diskutieren wir mit Landwirten und Betriebsleitenden aktuelle Fragen der Ernährungspolitik. Wie ist eine nachhaltige Fleischerzeugung möglich? Wie funktioniert moderne Landwirtschaft? Was kann Bio-Landwirtschaft leisten? Und welche Rolle spielt der Verbraucher? Die Tagesetappen der Touren sind zwischen 20 km und 55 km lang. Fahrräder können ausgeliehen werden. Erfahren Sie, was moderne Landwirtschaft heute ausmacht!  Herzlich willkommen zu einem agrarpolitischen Bildungsurlaub!

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