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Infostand zum Thema Agroforst im grünen Weizenfeld am Beispiel des Familienhors Große-Kleimann. Auf dem Infostand sind Anschauungsmaterialen zu den einzelnen Bereichen des Agroforst wie Einbeziehung der Gesellschaft, Sorten- und Artenvielfalt, Klimaschutz
Bild Julia Günzel

Agroforstwirtschaft aktuellNachhaltigkeit regional gemacht: Agroforstwirtschaft als Multifunktions-Tool für KommunenSeminar-Nr. 26-079J20Di., 27.10.2026, 09.30 Uhr - Di., 27.10.2026, 15.00 Uhr

Einladung zum RegioTalk-Workshop Nachhaltigkeit regional gemacht: Agroforstwirtschaft als Multifunktions-Tool für Kommunen

Klimaanpassung, Wertschöpfung, Biodiversität – viele Regionen stehen vor der Herausforderung, neue Wege zu gehen, um eine gesellschaftlich und wirtschaftlich tragfähige Transformation mit einer nachhaltigen Land- und Ressourcennutzung zu vereinen. Für die Umsetzung existieren diverse Planungsinstrumente wie landkreisbezogene Konzepte oder Strategien, die regionsspezifische Ziele und Maßnahmen festsetzen. Die Durchführung dieser Maßnahmen erfolgt aber i.d.R. durch Praxisakteure, die oft auf entsprechende Anreiz- und Förderinstrumente angewiesen sind.

Als eine multifunktionale Landnutzungsform stellt die Agroforstwirtschaft ein Werkzeug dar, mit dem sich viele der aktuellen Herausforderungen gleichzeitig angehen lassen. Zwar existiert eine finanzielle Förderung für bestehende Agroforstsysteme, eine Investitionsförderung gibt es derzeit aber nur in wenigen Bundesländern, sodass gute Anreize für neue Agroforstsysteme fehlen. Die Vorteile, die Agroforstsysteme bieten, kommen aber nicht nur Landwirtschaftsbetrieben zugute, sondern auch der Gesellschaft im Ganzen: Schutz vor Starkwetterereignissen durch weniger Erosion, bessere Bestäuberleistung durch mehr Biodiversität, weniger Hitze durch Kühlung der Landschaft.

In diesem Workshop möchten wir erarbeiten, inwiefern ländliche Regionen und Kommunen dazu beitragen können, die Agroforstwirtschaft vor Ort voranzubringen. Dabei geht es um Fragen wie: Für welche konkreten regionalen Konzepte, Strategien und damit verbundenen Ziele bieten Agroforstsysteme ein besonderes Potential? Wie lässt sich Agroforstwirtschaft besser in solche Planungsinstrumente integrieren? Wo wird die Agroforstwirtschaft bereits berücksichtigt und über Anreizsysteme aktiv gefördert? Welche guten Beispiele gibt es und lassen sich ggfs. übertragen?

Hierzu möchten wir Sie gerne einladen!

Anmeldungen bitte ausschließlich über den Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft mit diesem Link:

https://survey.lamapoll.de/20261027-Anmeldung-Workshop-Komm  

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an Julia Günzel über guenzel@defaf.de oder 0355 / 752 182 65.

Der Workshop wird in Kooperation des DeFAF und des Landesverbands Regionalbewegung NRW im Rahmen der Projekte EELAP und Regio.Diskurs.NRW durchgeführt.

Informationen

Termin
Di., 27.10.2026, 09.30 Uhr - Di., 27.10.2026, 15.00 Uhr
Seminarnummer
26-079J20
Anmeldeschluss
15.10.2026
Teilnahmegebühr
1 EUR (Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei)
Teilnehmeranzahl
mindestens 15
Ansprechpartner
Dorothee Tiemann
Sekretariat
Stefanie Althaus
02581 9458-237
althaus@bistum-muenster.de
Referentin
Julia Günzel

DeFaf e.V. (Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft)

Referentin
Wiebke Brinkmann-Roitsch

Landesverband Regionalbewegung NRW e.V., Agroforst-Landwirtin

Referent
Simon Geffroy

LANUK NRW

Referentin
Julia Binder

Universität Münster

Referent
Prof. Dr. Ulrich Schnurr
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