Impuls für die Woche / LVHS Gottesdienste

LVHS Freckenhorst - Ihr Lern- und Begegnungsort im Grünen in Trägerschaft des Bistums Münster

Impuls der Woche 27.06.2021 bis 03.07.2021

Aufstehen können


Jesus fuhr wieder ans andere Ufer hinüber und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam einer der Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie geheilt wird und am Leben bleibt! Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn. …  Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Fürchte dich nicht! Glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Tumult sah und wie sie heftig weinten und klagten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber warf alle hinaus und nahm den Vater des Kindes und die Mutter und die, die mit ihm waren, und ging in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute waren ganz fassungslos vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben. (Markus 5,21-24.35-43)


Das 12. Lebensjahr ist der Übergang zum „Erwachsen werden“. Lese ich diese Geschichte aus dieser Perspektive, bekommt die Erzählung einen neuen Klang. Aufstehen dürfen, erwachsen werden, teilhaben dürfen und können, das eigene Leben in die Hand nehmen. Bewusst erzählt die Geschichte, dass der Vater Jairus und die Mutter von Jesus mit hineingenommen werden. Vor ihren Augen sagt er: Mädchen, ich sage Dir steh auf! Jesus schenkt dem Kind Vertrauen in die Möglichkeiten und Fähigkeiten des Mädchens, und das Mädchen nimmt dieses Vertrauen auf, und steht auf zu einem neuen und veränderten Leben.


Wie oft sagen wir, die Jugend ist unsere Zukunft! Doch trauen wir ihnen das zu? Werden junge Menschen in Krisensituationen an Lösungswegen beteiligt? Während der Pandemie wurde kein Jugendverband gefragt, welche Ideen habt Ihr zur Bewältigung der Pandemie? Werden junge Menschen nach ihren Zukunftsprioritäten gefragt? Werden sie einbezogen in den Fragen des ökologischen Gleichgewichtes? Dabei haben Sie Visionen!!


Der Ruf Jesu, Talita kum! ist ein Weckruf im Leben aufzustehen und das Leben anzugehen. Dieser Ruf geht an jeden Menschen, in jeder Lebensphase! Diese Erzählung ist ein Aufruf teilzunehmen und teil zu haben an der Zukunft der Welt!


Was ich verborgen habe,

finde du in mir.

Was ich verloren habe,

suche du in mir.

Was ich verschwiegen habe,

sprich du in mir.

Was ich verschlossen habe,

öffne du in mir.

Was ich begraben habe,

wecke du in mir.

Was ich begonnen habe,

vollende du in mir.

Wandle und erneuere mich

nach dem Bilde Jesu, deines Sohnes,

der mit dir lebt und wirkt

in Ewigkeit.              (nach Kurt Weigel)

 

Alle Impulse im Rückblick

 

 

Impuls der Woche 20.06.2021 bis 26.06.2021

Vertrauen statt Angst

Die Kirche bewegt sich in stürmischen Zeiten. Kardinal Marx sieht die Kirche an einem toten Punkt und mit seiner Bitte, sein Rücktrittsgesuch anzunehmen, wollte er nicht am toten Punkt verweilen, sondern den Wendepunkt einleiten. Dabei übernahm er eben mit seinem Bischofsamt auch die institutionelle Verantwortung. Jetzt wissen wir, der Papst möchte nicht auf ihn verzichten. Doch, so einen Schritt gehen zu wollen, benötigt ein Vertrauen in den eigenen Glauben.

Die Sturmgeschichte bei Markus zeigt, worauf es ankommt, wenn das Schiff ins Wanken gerät:

Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren. Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote begleiteten ihn. Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann. Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen? Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein. Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen? (Markus 4,35-41)

Vertrauen statt Angst! Im Blick auf Jesus Christus wird das möglich. Das ist die Erfahrung der Jünger. Im Blick auf Jesus Christus, mit dem Spirit seiner Botschaft, mit seinem entschiedenen Weg mit den Menschen bis hin zu Tod und Auferstehung, weist er den Weg: Vertrauen zu schöpfen aus dem Glauben an den lebendigen Gott. Ich muss nicht immer meiner Kirche glauben! Zugleich darf ich vertrauen, dass Gottes schöpferische Liebe und sein schöpferischer Geist Wendepunkte setzt für eine Kirche, die die Botschaft Jesu und ein gesundes und lebendiges Zusammenleben der Menschen hervorbringt.

Gott segne


Euen Blick

damit alle Menschen ein Ansehen haben.
Das kann das Gewand
für eine neue Kirche sein.
In solchen Gewändern wohnt Gott.

Gott segne

Eure Worte,
damit Ihr allen eine Stimme geben könnt, die keine haben..
Das kann ein Gewand
für eine neue Kirche sein.
In solchen Gewändern wohnt Gott..

Gott segne
Eure Schritte,
mit denen,
die nach ihrer Zukunft fragen.
Das kann ein Gewand
für eine neue Kirche sein.
In solchen Gewändern wohnt Gott .

Gott segne

Eure Träume
mit denen,
die Lust am Leben haben.
Das kann ein Gewand
für eine neue Kirche sein.
In solchen Gewändern wohnt Gott.
In denen er selbst zu Hause ist.

(Nach Frank Reintgen)

 

Alle Impulse im Rückblick

 

 

 


Gottesdienste in der Papst-Johannes XXIII.-Kapelle - Tagesimpuls

 Kapelle mitten in der Schöpfung

„Wenn Du einen Kreis ziehen willst, dann gib acht, dass du die Mitte festsetzt.“    (Meister Eckhart)

Gottesdienste

Foto: Rainer Feistauer
LVHS Freckenhorst Kapelle

Die aktuellen Gottesdiensttermine in der Papst-Johannes XXIII.-Kapelle der Landvolkshochschule   

Sonntag, 27.06.2021, 11.30 Uhr - 12.30 Uhr

Mittwoch, 07.07.2021,  7.45 Uhr - 8.30 Uhr

Samstag, 10.07.2021, 17.00 Uhr - 18.00 Uhr (Abschlussgottesdienst Hauptkurs)

Wenn Sie an einem Gottesdienst teilnehmen möchten, bitten wir Sie um eine telefonische Anmeldung (Tel.: 02581-9458-0)

Das tragen einer medizinischen Maske im Gottesdienst ist erforderlich!

Achtung: Auf Grund von Umbaumaßnahmen ist die Kapelle für Rollstuhlfahrer (+Rollatoren) nur von außen erreichbar! Wir bitten um Verständnis.

 

 

 

Spiritualität

Christliche Spiritualität verbindet sich mit dem Christusereignis. Sie nimmt Maß an der Verkündigung Jesu. Christliche Spiritualität erhält ihren signifikanten Unterschied dadurch, dass sie sich in Beziehung zur Biographie Jesu setzt, daraus ihre besondere Hoffnungskraft gewinnt und dem spirituellen Tun eine Erdhaftung gibt. Die jüdischen Wurzeln unserer christlichen Spiritualität sind dabei eine grundlegende Voraussetzung.

Unsere Hauskapelle mitten in der Schöpfung

Vor rund zehn Jahren haben Architekten den Mut gehabt, die Seitenwand der Kapelle in der Landvolkshochschule zu öffnen und mit einer Glaswand von der Decke bis zum Boden zu versehen. Der Chor einer Kirche liegt nun im grünen Bereich des Waldes. Unweigerlich werde ich beim Betreten der Kapelle hinein genommen in die Verbundenheit mit der ganzen Schöpfung, die vor allem am Morgen eine unglaubliche Ruhe ausstrahlt. So können wir einstimmen in den Lobpreis der ganzen Schöpfung.

Unsere Angebote

Spiritualität lebt von Rhythmen und einer Stetigkeit. Sie haben die Möglichkeit, am Morgen einen Morgenimpuls in unserer Hauskapelle zu besuchen, jeden Mittwoch einen Gottesdienst. Der Sonntag hat für das Haus einen besonderen Stellenwert. Wir möchten eine Sonntagskultur entwickeln, in die sich die Besucher und Besucherinnen des Hauses einbringen können. Bringen Sie einfach ihr Instrument mit, um die Feier mit Musik zu unterstützen. Wir werden experimentieren, welche Formen des Gotteslobes unsere Zeit berühren kann.

Wenn Sie besondere Wünsche haben, die Ihr Seminar betrifft, dann können Sie sich einfach mit dem Rektor der Hauskapelle in Verbindung setzen. Wir werden dann individuell auf Anfragen und Anliegen eingehen können und gemeinsam den passenden Rahmen finden.

 

Ihr Bernd Hante

Rektor der Hauskapelle

 

Kontakt

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Margret Westmeyer
Ausstellung „Fließende Farben"
Ausstellung vom 28.10.20 -20.08.21

Aufgrund der aktuellen Situation finden zur Zeit keine Ausstellungseröffnungen statt und die Ausstellungen
sind nur für Kursbesucher zu besichtigen.

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