AGB

LVHS Freckenhorst - Ihr Lern- und Begegnungsort im Grünen

Allgemeine Teilnahmebedingungen

Wir stehen für transparente Teilnahmebedingungen. Hier finden Sie alle Informationen, die für Sie wichtig sind, wenn Sie sich zu Veranstaltungen in der LVHS Freckenhorst oder zu unseren Begegnungs- und Studienreisen anmelden wollen. Mit Ihrer verbindlichen Anmeldung zu Veranstaltungen in der LVHS Freckenhorst oder zu Studien- und Begegnungsreisen erklären Sie sich mit folgenden Bedingungen einverstanden:

A. Veranstaltungen in der LVHS Freckenhorst

  1. Zu allen Veranstaltungen sind verbindliche Anmeldungen aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlen grundsätzlich erforderlich.
    Sie können sich zu der von Ihnen ausgewählten Veranstaltung persönlich in der LVHS während der Bürozeiten des Sekretariats (montags - freitags: 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und 14.00 Uhr - 16.00 Uhr),  schriftlich (LVHS, Am Hagen 1 48231 Warendorf), per Fax (02581-9458-238), per E-Mail (lvhs-freckenhorst@bistum-muenster.de) oder über das Online-Formular auf unserer Website anmelden. Für Tages- oder Abendveranstaltungen genügt eine Anmeldung per Telefon (02581-9458-0).
  2. Online-Anmeldungen über diese Homepage erfolgen über eine verschlüsselte Verbindung. Mit der Online-Anmeldung erklärt sich der/die Teilnehmer/in damit einverstanden, dass die eingegebenen Daten zur internen Datenverarbeitung verwendet werden dürfen. Die Landvolkshochschule Freckenhorst verpflichtet sich, die eingegebenen Daten nicht an Dritte weiterzugeben.
  3. Bei mehrtägigen Veranstaltungen, Seminaren und Kursen wird Ihre erfolgte Anmeldung schriftlich oder per E-Mail vor Seminarbeginn bestätigt.
  4. Anmeldungen für Tages- und Abendveranstaltungen werden nicht bestätigt. Selbstverständlich  benachrichtigen wir Sie, wenn eintägige Veranstaltungen aus Kapazitätsgründen bereits belegt sein sollten und wir Sie auf die Warteliste setzen müssen.
  5. Die Gebühren werden spätestens mit Beginn der Veranstaltung fällig. Bitte füllen Sie mit Ihrer Seminaranmeldung jeweils die Einzugsermächtigung im Online-Formular aus. Wir werden die Teilnehmergebühren dann nach Seminarbeginn von Ihrem Konto einziehen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht in Anspruch genommene Leistungen nicht erstatten können.
  6. Wenn Sie sich vor Seminarbeginn wieder von der Teilnahme abmelden wollen, bitten wir Sie um Beachtung folgender Regelung:
    - Bis 22 Tage vor Seminarbeginn können Sie sich kostenlos wieder 
      abmelden.
    - Bei Abmeldungen 21 bis 10 Tage vor Seminarbeginn müssen wir eine
      Ausfall- und Bearbeitungsgebühr in Höhe von 40 % der
      Teilnehmergebühr erheben.
    - Bei Abmeldungen von 9 Tagen bis 1 Tag vor Seminarbeginn werden
      80 % der Teilnehmergebühr, bei Abmeldung am Seminartag selbst
      100 % der Teilnehmergebühr berechnet.
    - Wir empfehlen den Abschluss einer Seminarrücktrittsversicherung.
  7. Arbeitslosen, Arbeitslosengeld-II- Empfängern, Schülern, Studenten (bis zum 28. Lebensjahr), Zivil- und Wehrdienstleistenden kann grundsätzlich ein Gebührennachlass von 20 % auf alle in der LVHS stattfindenden Veranstaltungen gewährt werden. Der Nachweis ist mit der Kursanmeldung zu erbringen. Studienreisen und Sonderveranstaltungen sind von dieser Gebührenermäßigung ausgenommen.
    Wir wollen grundsätzlich niemanden von der Teilnahme ausschließen. Sollte Ihnen aus finanziellen Gründen eine Teilnahme nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachbereichsleitung, um gemeinsam eine Lösung zu finden.
  8. Sollte eine Veranstaltung auf Grund zu geringer Anmeldezahlen abgesagt werden müssen, werden wir Sie umgehend per Post, telefonisch oder per E-Mail benachrichtigen. Sollte im Falle einer Absage die Tagungsgebühr bereits überwiesen worden sein, wird diese von uns umgehend erstattet. Ein darüber hinausgehender finanzieller Anspruch gegenüber der LVHS Freckenhorst besteht nicht.
  9. Aus Datenschutzgründen werden die Teilnehmerdaten hausintern über die EDV erfasst und ausschließlich für interne Zwecke der LVHS Freckenhorst verwendet.

B. Studien- und Begegnungsreisen

  1. Die Anmeldung zu einer Reise kann persönlich in der LVHS während der Bürozeiten des Sekretariats (montags - freitags: 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und 14.00 Uhr - 16.00 Uhr), schriftlich (LVHS, Am Hagen 1 48231 Warendorf), per Fax (02581-9458-238), per E-Mail (lvhs-freckenhorst@bistum-muenster.de) oder über das Online-Formular auf unserer Website erfolgen.
    Der Reisevertrag wird erst gültig, wenn die Anmeldung durch die LVHS Freckenhorst schriftlich oder per E-Mail bestätigt wurde. Sonderwünsche und Anmeldungen unter einer Bedingung sind nur dann gültig, wenn sie von uns ausdrücklich schriftlich bestätigt werden. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Reiseveranstalter zustande. Weicht der Inhalt der Bestätigung von der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Veranstalters vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Reisende innerhalb der Bindungsfrist dem Reiseveranstalter die Annahme erklärt. Dieses kann schriftlich, mündlich oder durch Leistung der Anzahlung geschehen.
  2. Jeder Anmelder haftet gegenüber der LVHS Freckenhorst gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen der von ihm gemeldeten Personen.
  3. Zahlungsbedingungen: Mit Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises fällig (maximal 260,00 Euro pro Person), die innerhalb von 7 Tagen nach Bestätigung der Anmeldung und Erhalt der Rechnung zu bezahlen ist. Sie wird auf den Reisepreis angerechnet. 
    Die Restzahlung ist spätestens 28 Tage vor Reiseantritt unaufgefordert zu begleichen. 
    Die Reisepapiere werden 8 Tage vor Reisebeginn erstellt. Sie werden dann nach Zahlungseingang unverzüglich versandt.
  4. Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen im Programmflyer und den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung.
    Die im Reiseprospekt enthaltenen Angaben sind für den Reiseveranstalter bindend. Der Reiseveranstalter behält sich jedoch ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss eine Änderung der Prospektangaben zu erklären, über die der Reisende vor Buchung selbstverständlich informiert wird.
  5. Die Angaben in der Programmausschreibung sowie in der mit der Reisebestätigung verschickten Reise– und Seminarinformation zu der jeweiligen Reise sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Da sich aber einzelne Bestimmungen oder Teilaspekte der Reise ändern können, kann für die ganzjährige Gültigkeit dieser Informationen keine Gewähr übernommen werden.
  6. Leistungs- und Preisänderungen: Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen und Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder –abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird er dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten. 
    Preisänderungen sind zum Zeitpunkt nach Abschluss des Reisevertrags im Falle der nach Abschluss des Reisevertrags eingetretenen Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie z.B. Fluggebühren in dem Umfang möglich, wie sich die Erhöhung pro Kopf bzw. pro Sitzplatz auswirkt, wenn zwischen dem Zugang der Reisebestätigung und dem vereinbarten Reisetermin mehr als vier Monate liegen. Sollte dies der Fall sein, wird der Reisende unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt davon in Kenntnis gesetzt.
    Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% oder im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
    Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.
  7. Rücktrtt durch den Reisegast, Ersatzpersonen: Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurückzutreten. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung der LVHS Freckenhorst. Der Rücktritt muss schriftlich erklärt werden. Alle Reiseunterlagen sind der Rücktrittserklärung beizufügen. Diesbezügliche Angaben auf Buchungsbelegen (Zahlkartenabschnitt, Banküberweisung usw.) können nicht anerkannt werden.
    Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der Reiseveranstalter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendung verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistung zu berücksichtigen. Der Reiseveranstalter kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren: Es werden folgende Stornobeträge berechnet:
    Bis 90 Tage vor Reiseantritt 50,00 Euro pro Person, ab dem 89. bis 45. Tag vor Reiseantritt 5% des Reisepreises, ab dem 44. bis 30. Tag vor Reiseantritt 10% des Reisepreises, ab dem 29. bis 15. Tag vor Reiseantritt 30% des Reisepreises, ab dem 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 50% des Reisepreises, ab dem 6. Tag vor Reiseantritt 80% des Reisepreises, am Tag der Abreise oder bei Nichtantritt 95% des Reisepreises. Der Mindest–Stornobetrag ab dem 89. Tag bis zum Abreisetag beträgt 100 Euro pro Person. Darüber hinaus kann der Reiseveranstalter vom Kunden im Falle eines Rücktritts die tatsächlich entstandenen Mehrkosten verlangen. Dem Reisenden bleibt es unbenommen, dem Veranstalter nachzuweisen, dass ihm kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale.
    Stornierungen von Teilleistungen einer Reise (sofern möglich) gelten als Umbuchung. Für die Stornierung von im Zusammenhang mit der Reise abgeschlossenen Versicherungspaketen wird jedoch nur eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 10,00 Euro erhoben. Ausgeschlossen hiervon ist die Reiserücktrittskostenversicherung sowie Versicherungspakete, die die Reiserücktrittskostenversicherung beinhalten.
    Bei Stornierung eines gesamten Reisevertrages können die damit im Zusammenhang gebuchten Versicherungspakete ebenfalls storniert werden. Dies gilt jedoch nicht für die Reiserücktrittskosten–versicherung, die in jedem Fall bestehen bleibt.
    Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt und an der Reise teilnimmt. Die Name, Anschrift und Einverständniserklärung der Ersatzperson sind der LVHS Freckenhorst unverzüglich mitzuteilen. In diesem Zusammenhang enstehende etwaige Mehrkosten gehen zu Lasten des Kunden und werden durch gesonderten Nachweis in Rechnung gestellt. Die LVHS Freckenhorst kann der Teilnahme des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
  8. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter:
    Der Reiseveranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:
    a) Wenn dem Reiseveranstalter vor Reisebeginn Kenntnis von wichtigen, in der Person des Reisenden liegenden Gründen, die eine nachhaltige Störung der Reise befürchten lassen, erhält. 
    b) Wenn der Reisende die Durchführung der Reise, ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt insbesondere, wenn der Kunde den besonderen Anforderungen einer Reise lt. Ausschreibung hinsichtlich seines körperlichen Leistungsvermögens bzw. aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht entspricht.
    c) Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis, er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgeschriebenen Beträge.
    d) Bis vier Wochen vor Reiseantritt kann der Veranstalter bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen festgelegten Mindestteilnehmerzahl, auf die in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise hingewiesen wird, kündigen und vom Reisevertrag zurücktreten. In jedem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Weitergehende Ansprüche seitens des Kunden sind ausgeschlossen. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Reiseveranstalter den Kunden davon zu unterrichten. Ebenso wenn die Durchführung der Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für den Reiseveranstalter deshalb nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Reise so gering ist, dass die dem Reiseveranstalter im Falle der Durchführung der Reise entstehenden Kosten eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf diese Reise, bedeuten würde. Wird die Reise aus diesem Grunde abgesagt, so erhält der Kunde den gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.
    e) Aufhebung des Reisevertrages wegen außergewöhnlicher Umstände: Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Weiterhin ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen gehen die Mehrkosten zu Lasten des Reisenden.
  9. Haftung: Die LVHS Freckenhorst beauftragt Reiseveranstalter (Reisebüros, Reiseunternehmer) mit der Durchführung ihrer Studien- und Begegnungsreisen Der  Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für:
    a) die gewissenhafte Reisevorbereitung,
    b) die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger,
    c) die Richtigkeit der Beschreibung aller in den Prospekten und Online-Beschreibungen angegebenen Reiseleistungen, sofern der Reiseveranstalter nicht vor Vertragsabschluss eine Änderung der Prospektangaben erklärt hat.
    d) die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen. Die Seminareinheiten bei Studienreisen werden nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt.
    e) Der Reiseveranstalter haftet für ein Verschulden der mit der Leistungserbringung betrauten Personen.
    f) Wird im Rahmen einer Reise oder zusätzlich zu dieser eine Beförderung im Linienverkehr erbracht und dem Reisenden hierfür ein entsprechender Beförderungsausweis ausgestellt, so erbringt der Reiseveranstalter insoweit Fremdleistungen, sofern er in der Reiseausschreibung und in der Reisebestätigung ausdrücklich darauf hinweist. Er haftet daher nicht für die Erbringung der Beförderungsleistung selbst. Eine etwaige Haftung regelt sich in diesem Fall nach den Beförderungsbestimmungen dieser Unternehmen, auf die der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist und die ihm auf Wunsch zugänglich zu machen sind. Bei Reisen mit Linienflug bedeutet dies insbesondere, dass bei Ansprüchen, die nach dem „Warschauer Abkommen” geregelt sind, keine weitergehenden Ansprüche gegenüber dem Reiseveranstalter geltend gemacht werden können.
    Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Fremdleistungen, die als echte Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und nicht Bestandteil der Pauschalreise sind. Diese Aktivitäten werden durch Dritte angeboten, mit welchen der Kunde einen gesonderten Vertrag abschließt.
    Ein Schadensersatzanspruch gegen den Reiseveranstalter ist insoweit beschränkt, als auf Grund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
  10. Mitwirkungspflicht: Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.
    Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der Reise– bzw. Seminarleitung vor Ort zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist nicht berechtigt, Aussagen zu Schadenersatzansprüchen zu machen. Falls keine Reise– bzw. Seminarleitung verfügbar ist, ist die LVHS Freckenhorst unverzüglich zu verständigen.
    Unterlässt der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.
  11. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung: Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist. Im eigenen Interesse des Reisenden sollte die Anmeldung schriftlich erfolgen. Maßgeblich hierfür ist der Eingang beim Reiseveranstalter. Für später eingehende Ansprüche ist jegliche Haftung ausgeschlossen.
    Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651 c bis 651 f BGB verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
  12. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften für Reisen ins Ausland: Der Reiseveranstalter steht dafür ein, deutsche Staatsangehörige, über die Bestimmung von Pass–, Visa– und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Der Reiseveranstalter verweist ausdrücklich auf die diesbezüglichen Angaben im in der jeweiligen Ausschreibung der Studien- und Begegnungsreise sowie im Infoblatt zur betreffenden Reise, welches mit der Buchungsbestätigung mitgesandt wird. Für Angehörige anderer Staaten gibt die zuständige diplomatische Vertretung Auskunft.
    Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter die Verzögerung zu vertreten hat.
    Der Reisende ist verpflichtet, sich über Infektions– und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen.
  13. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch– oder Nichtinformation des Reiseveranstalters bedingt sind.
  14. Unwirksamkeit: Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.
  15. Sonstiges: Soweit in unseren Ausschreibungen für Studien- und Begegnungsreisen Angaben zu den körperlichen Anforderungen (z.B. mehrstündige Wanderung) enthalten sind, erfolgen diese grundsätzlich nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr, da solche Angaben nicht nur subjektiven Einschätzungen unterworfen sind, sondern auch durch äußere Umstände wie vor allem Wetterbedingungen stark beeinflusst werden.
  16. Gerichtsstand: Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Gerichtsstand für Studien- und Begegnungsreisen der LVHS Freckenhorst ist Warendorf.
    Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.

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LVHS Galerie

"Focus Schöpfung"

Fotos von
Peter Lenfers
7. Nov.  - 20. Dez. 2017


Ausstellungseröffnung:
Dienstag, 7. Nov. 2017,
19.00 Uhr



Öffnungszeiten der LVHS-Ausstellung:

montags - samstags 10.00 - 19.00 Uhr
sonn- und feiertags  10.00 - 14.00 Uhr

Eintritt frei!

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LVHS-Galerie

Josef Vennebusch
"Zwischen Himmel und Erde"
Mystische Aquarelle


9. Jan. - 23. Febr. 2018

 

Ausstellungseröffnung:
Dienstag, 9. Jan. 2018
19.00 Uhr
 

 


Öffnungszeiten der LVHS-Ausstellung:

montags - samstags 10.00 - 19.00 Uhr
sonn- und feiertags  10.00 - 14.00 Uhr

Eintritt frei!

 

 

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Sonderveranstaltung

Justus Frantz spielt Beethoven

Freitag, 27. April 2018
20.00 Uhr Landvolkshochschule Freckenhorst

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